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Einen herzlichen Dank an Alle, die Theo bisher die Däumchen gedrückt haben.

Bei der Zurückverlegung des künstlichen Darmausganges wurde festgestellt, dass die Operationsnarben aus der Dickdarmoperation ein wenig zu eng geworden sind, und so musste Theo doch noch einmal ins Krankenhaus, damit unter leichter Narkose diese Engstelle geweitet werden konnte. 

Aber auch diesen Eingriff hat Theodor sehr gut verkraftet. 

Nun sind alle Krankenhaustermine, die sich in den ersten Tagen seines Lebens in Planung gebracht hatten, erledigt und ich kann es noch gar nicht richtig fassen. Es gibt keinen geplanten Krankenhaustermin, keine Operation und keine Narkose mehr.  (Außer denjenigen, die bei allen Kindern vorkommen können.)

Irgendwie macht mich das sprachlos und ich habe irgendwie ein total unsicheres Gefühl. Wie geht es jetzt weiter? In den letzten 2 Jahren gab es immer einen Termin auf den ich hingewartet habe. Jetzt sitz ich hier und fühle mich unsicher, weil ich nicht weiß was ich tun soll. Die Zukunft erscheint so grenzenlos. 

Was nicht heißt, dass ich nichts zu tun hätte. Es gibt jede Menge Punkte auf meiner To-Do-List, aber ich bekomme keine Ordnung hinein. Womit fange ich an? Was ist jetzt wichtig? Bisher war es immer wichtig, dass Theo keine Infektionen aufschnappt, aber das ist jetzt egal. Was bedeutet ein normales Leben führen? Vor Theo habe ich gearbeitet und mir mehr frei einteilbare Zeit gewünscht, Unabhängig von Chefs, Firmenterminen und Feiertagen. Dann war ich 1 Jahr arbeitslos bevor ich die Mitteilung erhielt, dass ich schwanger war. Und schon drehte sich mein Leben nur noch um die richtige Ernährung. Wie geht es dem Kind? Was passiert während einer Schwangerschaft? Wie gestalte ich meine Selbstständigkeit jetzt und nach der Geburt? Kann ich das jetzt überhaupt planen? Ich hatte unendlich viele Termine: aus den bisher  geplanten Terminen für meine Selbstständigkeit, bei der Frauenärztin und zur Geburtsvorbereitung und und und. 

Nach der Geburt: na ja das ist ja bekannt: 8 Operationen in 16 Monaten. Und gleichzeitig die Praxis auflösen, für meinen Initiativkreis und mein Ausbildungszentrum werben, die Ausbildung ausarbeiten und umsetzen, einen Businessplan erstellen und so weiter. 

Und nun also die Frage: was ist ein normales Leben?

Na ja ich werde wahrscheinlich nie ein normales Leben haben, denn die Themen Initiativkreis und Praxis bleiben ja bestehen und ich muss mich auch weiterhin darum kümmern, diese Institutionen aufzubauen. 

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Stand: 13.Juni 2010